Brustvergrößerung

Mamaaugmentation

Ob nach einer Schwangerschaft, nach einer starken Gewichtsabnahme oder weil Sie Ihre Brust generell als zu klein empfinden. Es spielt letztlich keine Rolle, weshalb Sie sich eine Brustvergrößerung wünschen. Entscheidend ist, dass Sie aktuell mit der Größe oder Form Ihrer Brust nicht zufrieden sind und es Möglichkeiten gibt, diesen Umstand zu ändern.

Dr. Stettner bietet in seiner Praxis in Nürnberg / Fürth Brustvergrößerungen mit Implantaten und mit Eigenfett an. In einem persönlichen Termin berät er Sie gerne, welche Methode am besten zu Ihrer Situation passt und am ehesten Ihre Vorstellungen erfüllen kann.

Eckdaten

Behandlungsdauer
1-2 Stunden

Betäubung
Vollnarkose

Klinikaufenthalt
1-2 Nächte

Nachkontrolle
nach 1 Woche und nach 4 Wochen

Stütz-BH
für mindestens 6 Wochen

Arbeitsfähig
nach 1-2 Wochen

Schweres Heben / Sport
frühestens nach 6 Wochen

Kosten
ab 4.800 Euro

Brustvergrößerung mit Brustimplantaten

Bei Brustimplantaten handelt es sich um speziell geformte Kissen, die mit Silikongel oder Kochsalzlösung gefüllt sind. Damit die Füllung nicht austreten kann, haben diese Kissen eine doppelwandige Silikonhülle. Dadurch ist das Platzen von Brustimplantaten, wie es früher wegen zu dünner Hüllen durchaus möglich war, heute sehr unwahrscheinlich geworden.

Die Wahl der richtigen Füllung ist zum einen eine persönliche Entscheidung. Bei Ihrem Beratungsgespräch bekommen Sie die Möglichkeit, Implantate verschiedener Hersteller und mit unterschiedlicher Füllung in die Hand zu nehmen und sie selbst zu fühlen. Zum anderen hängt die Wahl davon ab, welches Ergebnis Sie vor Augen haben und worauf Sie besonders Wert legen.

Da es bei Brustimplantaten mit Kochsalzlösung häufig zum Auslaufen kommt, reine Silikonimplantate dagegen besonders sicher sind, werden Kochsalzlösung-Implantate sehr selten verwendet.

Silikon

Silikonimplantate bestehen im Inneren aus einem kohäsiven Silikongel. Das bedeutet, dass dieses Gel selbst bei einer beschädigten Hülle nicht ausläuft. Es besteht also keine Gefahr für Ihre Gesundheit, falls es durch einen Unfall oder ähnliches zu einer eingerissenen Hülle kommen sollte. Die Konsistenz  der Füllung können Sie sich wie bei einem weichen Gummibärchen vorstellen, das selbst bei einem Einschnitt seine Form behält. Mit Silikon lässt sich so gut wie jede Form, rund oder anatomisch, erreichen. Obwohl Silikonimplantate sehr formstabil sind, sind sie doch elastisch und geben Ihnen bei Berührung ein sehr natürliches Gefühl.

Kochsalzlösung

Implantate mit Kochsalzlösung können als leere Hüllen implantiert und erst nach dem Einsetzen mit Kochsalzlösung gefüllt werden. Dadurch sind die Schnitte kleiner als bei Silikonkissen. Es gibt aber auch vorgefüllte Implantate. Durch die wässrige Lösung sind die Implantate nicht so formstabil wie Silikon und neigen eher zu Verformungen. Bei Implantaten mit Kochsalzlösung kommt es häufig zum Auslaufen. Für Ihre Gesundheit stellt das keine Gefahr dar, denn die Kochsalzlösung wird ohne Probleme vom Körper abgebaut. Sie merken einen Verlust der Füllung in erster Linie daran, dass die betroffene Brust erschlafft. Ein Austausch des defekten Implantats ist unumgänglich.

Schnittführung

Um das Brustimplantat einzusetzen, führen Chirurgen den Schnitt meist an einer dieser drei Stellen durch:

  • Unterbrustfalte (inframammär)
  • Achselhöhle (transaxilär)
  • Brustwarzenhof (periareolär)

Jede dieser Schnittführungen hat ihre Vor- und Nachteile. Beispielsweise bergen der Achselhöhlenschnitt und der Schnitt am Brustwarzenhof ein höheres Infektionsrisiko. Ihr Chirurg berät Sie in einem persönlichen Termin, welcher Schnitt in Ihrem Fall am sinnvollsten ist.

Die Narben verlaufen als sehr feine, helle Linien, die mit den Jahren verblassen und zum Beispiel in der Unterbrustfalte nahezu verschwinden.

Platzierung des Implantats

Für die Platzierung des Brustimplantats gibt es zwei Möglichkeiten: vor oder hinter dem Brustmuskel.

Eine Implantation hinter dem Brustmuskel wird beispielsweise bei Patientinnen, die sehr schlank sind oder wenig Unterhautfettgewebe haben, vorgenommen. Bei ihnen könnte sich das Implantat sonst durch die Haut abzeichnen. 

Auswirkungen auf die Fähigkeit, einen Säugling zu stillen, hat die Platzierung des Implantats nicht. Die Milchdrüsen werden vom Brustimplantat nicht beeinflusst.

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Brustvergrößerung mit Eigenfett

Manchen Patientinnen ist beim Gedanken an einen Fremdkörper in der Brust nicht wohl zumute. Für sie ist die Eigenfett-Variante eine Alternative.

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett wird aus einem geeigneten Areal am Körper – meist Hüfte, Bauch oder Beinen – Fett entnommen und nach einem besonderen Verfahren aufbereitet. Anschließend wird es über kleine Einstiche am Brustwarzenhof und an der Unterbrustfalte in die Brust injiziert.

Bei Eigenfett: Begrenztes Volumen

Ein Nachteil der Eigenfett-Variante ist, dass sich nicht willkürlich viel Eigenfett transplantieren lässt. Im Vergleich zu Implantaten ist also nur eine geringe Vergrößerung des Volumens möglich. Realistisch ist eine Vergrößerung von etwa einer halben bis ganzen Körbchengröße. Zudem ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett gut geeignet, wenn es darum geht, kleinere Unregelmäßigkeiten und Asymmetrien zu korrigieren.

Besonderheiten der Eigenfett-Methode

Vor und nach der Brustvergrößerung

Verzicht auf Zigaretten, Alkohol und blutverdünnende Medikamente
Mehrere Wochen vor und nach der Behandlung ist es sinnvoll, auf Zigaretten und Alkohol zu verzichten, da beides die Zellerneuerung stört und dadurch die Wundheilung hinauszögert. Außerdem sollten aufgrund der erhöhten Blutungsneigung jegliche blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) vermieden werden. 

Blutuntersuchung und Narkose-Vorgespräch
Für die Operation wird eine Untersuchung bestimmter Blutwerte benötigt. Ihr Chirurg schreibt Ihnen die benötigten Werte für die Blutuntersuchung beim Hausarzt gern auf oder führt die entsprechende Blutentnahme  selbst durch. Ebenfalls vor der OP findet ein Aufklärungsgespräch mit Ihrem Anästhesisten statt. Dieser wird Sie unter anderem darüber informieren, was Sie in den letzten Stunden vor der Narkose beachten müssen. 

Folgekostenversicherung
Dr. Stettner empfiehlt ausnahmslos jeder Patientin und jedem Patienten, vor einem plastisch-ästhetischen Eingriff eine sogenannte Folgekostenversicherung abzuschließen. Sollte eine weitere Operation notwendig sein, beispielsweise um das Ergebnis zu korrigieren, übernimmt eine solche Versicherung die dadurch entstehenden Operationskosten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im OP-Vorgespräch bei Dr. Stettner.

Verhalten nach der OP
Nach einer Brustvergrößerung ist es nötig, für mehrere Wochen einen speziellen Stütz-BH (Brustgurt) zu tragen. In der Regel sind Sie nach zwei Wochen wieder arbeitsfähig, sofern Sie im Beruf keine körperlich anstrengenden Arbeiten erledigen müssen. Schweres Heben und sportliche Aktivitäten sollten Sie aber für mindestens sechs Wochen unterlassen.

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Häufig gestellte Fragen

Müssen Brustimplantate irgendwann ausgetauscht werden?

Nein, moderne und hochwertige Brustimplantate sind darauf ausgelegt, ein Leben lang in der weiblichen Brust zu verbleiben. Ein Austausch aufgrund Materialermüdung oder Erschlaffung ist heutzutage nahezu ausgeschlossen und nur bei einem Implantatdefekt nötig.

Ist es möglich, nach einer Brustvergrößerung noch zu stillen?

Generell ist eine Brustvergrößerung mit Implantat kein Hindernis, einen Säugling zu stillen. Patientinnen, die einen Kinderwunsch haben, sollten diesen Ihrem Chirurgen jedoch vorab mitteilen. Er wird Sie dann bezüglich der Implantatwahl, der sinnvollsten Schnittführung und der Platzierung beraten.

Können Brustimplantate auslaufen oder platzen?

Die Hülle von Brustimplantaten kann aufgrund gewaltsamer Einwirkung, zum Beispiel bei einem Autounfall, Schaden nehmen. Silikongel kann nicht auslaufen, da es aus einer zähen Masse besteht, die selbst bei Einschnitten die Form behält. Implantate mit Kochsalzlösung können dagegen auslaufen. Eine gesundheitliche Gefahr besteht dabei jedoch nicht.

Erhöhen Brustimplantate das Brustkrebsrisiko?

Bisher konnte keine Studie einen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und einem gesteigerten Brustkrebsrisiko herstellen.